Geschichtliche Entwicklung
Geschichtliche Entwicklung des Alevitischen Kulturzentrums und Cem Hauses Augsburg
Das Alevitische Kulturzentrum und Cem Haus Augsburg entstand aus der Initiative alevitischer Familien, die seit den 1960er und 1970er Jahren im Zuge der Arbeitsmigration nach Augsburg kamen und hier eine neue Heimat fanden.
Ein erstes eigenes Zentrum wurde 2012 in der Jörg-Breu-Straße 9 in Augsburg gegründet – damals mit 45 Mitgliedern. Mit dem stetigen Wachstum der Gemeinde reichten die Räumlichkeiten bald nicht mehr aus.
Im Jahr 2017 erfolgte schließlich der Umzug und die Eröffnung des heutigen Standorts in der Zirbelstraße 57 in Augsburg-Oberhausen, zu diesem Zeitpunkt mit rund 103 Mitgliedern. Heute zählt die Gemeinde etwa 167 Mitglieder.
Das Kulturzentrum ist ein Ort für Cem-Zeremonien, kulturelle Veranstaltungen, Bildungsangebote und gemeinschaftliches Leben und gehört zum Dachverband der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF k.d.ö.R.), der rund 160 Ortsgemeinden bundesweit vereint.
Neben religiösen Zusammenkünften organisiert das Zentrum vielfältige Aktivitäten, darunter Theater- und Musikveranstaltungen, Gedichtabende sowie Workshops. Auch Gedenk- und Andachtsveranstaltungen zur Erinnerung an historische Massaker sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.
Ein zentrales Anliegen ist es, insbesondere Kindern und Jugendlichen die alevitische Kultur und ihre Werte näherzubringen und diese bewusst an die nächste Generation weiterzugeben. Die Jugendarbeit orientiert sich dabei auch an den Strukturen des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V., der bundesweit rund 78.000 junge Menschen vertritt.
Heute steht das Zentrum für Offenheit, Zusammenhalt und Dialog und ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Augsburg


Eröffnung des Kulturzentrums

